Allmende Netzwerk

Umschlagbörse mit Mehrwert
„Wir nehmen Möbelspenden aus der ganzen Stadt entgegen und verschenken sie an Bedürftige“, sagt Andrea Bierstedt. Und genau das ist der große Unterschied zu anderen Möbellagern der Stadt. Aber nicht der einzige.
(Zitat aus dem WK Artikel von Ulrike Troue am 31.03.2016)

Im Allmende Netzwerk sind unterschiedliche zusätzliche und gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten bei der ProJob und ihren Kooperationspartnern zusammengefasst. Ziel des Projektes ist zum einen die kostenfreie Vermittlung von Haushaltwaren und Möbeln für ALG II Empfänger/-innen bzw. Hartz IV-Betroffene und zum anderen die Mitwirkung bei Projekten sozialer und diakonischer Einrichtungen in Bremen.

Viele Bremerinnen und Bremer besitzen funktionsfähige Haushaltsgegenstände und Möbel, für die sie aber keine Verwendung mehr haben. Es gibt jedoch viele Menschen, die gerade diese Waren benötigen, sich einen Kauf aber nicht leisten können. Im Allmende-Netzwerk als Umschlagplatz, kommen Angebot und Nachfrage zueinander. Die kostenfreie Vermittlung von Möbeln und Haushaltswaren trägt dazu bei, die Wohn- und Lebensverhältnisse benachteiligter Bremerinnen und Bremer zu verbessern.

Zusätzlich werden im sozialintegrativen Netzwerk langzeitarbeitslose Teilnehmende in verschiedenen Projekten eingesetzt. Die Tätigkeiten stehen unmittelbar in direktem Zusammenhang mit der Durchführung von sozialen, gemeinnützigen Aufgaben z.B. in der Wohnungslosenhilfe oder den Hilfen für psychisch kranke Menschen. Zugangsbeschränkungen zu diesen Leistungen sind nicht vorhanden. Die Aufgabenbereiche fördern die soziale Integration der Teilnehmenden und stärken gleichzeitig die Kontakte und die Vernetzung unterschiedlicher Einrichtungen.

Unser Kooperationspartner im Netzwerk:
Verein für Innere Mission in Bremen

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18.12.2015 - "Geschenke" - 10 Jahre Allmende!
Eine bewegende Zeit liegt hinter uns und das haben wir gerne mit unseren Freunden, Förderern, Spendern und Mitarbeitenden gefeiert.
In der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr stand alles unter dem Motto: "Bring uns 1 (kleines Geschenk) und nimm 2 dafür mit". Es gab Führungen, Überraschungen, Zeit für Gespräche und einen Imbiss geben. Um 14 Uhr sang der Chor West Voices. Hier geht es zum Einladungsflyer!

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02.04.2015 - Elisabeth Motschmann (MdB) besucht "Allmende"
Die „Allmende“ ist das soziale Möbellager der Projob Bremen gGmbH (Beschäftigungsträger und Tochtergesellschaft des Vereins für Innere Mission in Bremen). Seit fast zehn Jahren holen die Mitarbeitenden Möbel bei Spendern ab und stellen sie Bedürftigen kostenlos zur Verfügung. Das soziale Möbellager „Allmende“ wurde in Gröpelingen gegründet und ist vor kurzem in die Neustadt umgezogen.
Dort besuchte Elisabeth Motschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Spitzenkandidatin der CDU für Bremen und Bremerhaven, am heutigen Gründonnerstag den Träger. Die bundesweite Initiative „Pro Arbeit“ der Diakonie hatte die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eingeladen, sich über die Beschäftigungsträger und ihre Arbeit zu informieren. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist nach wie vor ein ungelöstes Problem unserer Gesellschaft, das auch im Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre nichts an Brisanz verloren hat.
Mit Thomas Tscheu, Geschäftsführer von Projob Bremen gGmbH, den Anleitern Jürgen Mades, Gernot Hett, der Sozialpädagogin Andrea Bierstedt und Dr. Jürgen Stein vom Diakonischen Werk Bremen diskutierte die Bremer Politikerin und Staatsrätin für Kultur a.D. über die Situation der Betroffenen und Strategien zu ihrer Unterstützung.
Die Vertreter von Projob und Diakonie wiesen dabei auf die geringe Planungssicherheit für Träger und die ungewisse Lage vieler Hilfeempfänger/innen hin, für die Maßnahmen und Angebote immer nur sehr kurzfristig bewilligt werden: Am Ende können in Bremen zugeteilte Gelder gar nicht ausgegeben werden und müssen an die Bundeskasse zurückgegeben werden. Es braucht dringend eine größere Kontinuität, denn ohne diese kann den Menschen nicht wirksam geholfen werden.
Die Diakonie vertritt außerdem das Konzept des Passiv-Aktiv-Transfers, in dem Mittel für Leistungen zum Lebensunterhalt in Unterstützung für reguläre Beschäftigung umgewandelt werden sollen. Elisabeth Motschmann sagte zu, die Anliegen der Beschäftigungsträger in die politischen Gremien einzubringen. Auch bot sie ihre Unterstützung bei der Vernetzung mit möglichen Kooperationspartnern an. (Originalbericht www.diakonie-bremen.de)

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17.02.2015 - Arbeitsmarktpolitik am Beispiel Allmende
Hier ein Link zur Berichterstattung des Diakonischen Werkes Bremen vom 17.02.2015 über Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose am beispiel der Allmende: http://www.diakonie-bremen.de/aktuell/aktuelles-thema/artikel/beschaeftigungsfoerderung-fuer-langzeitarbeitslose-das-projekt-allmende/

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Agenda-21
Die Allmende versucht im Zusammenhang der Agenda-21 einen Beitrag zu leisten, der zu einem ökologisch, ökonomisch und sozial ‚nachhaltigeren' Lebensstil führen kann. Zum Thema "Gut leben und dabei die Umwelt schonen" finden Sie unter www.oekostadt-bremen.de/medien/lifeguide-bremende/ weitere Informationen für ein nachhaltiges Leben in Bremen.