Was Sie schon immer über gebrauchte Kleidung wissen sollten

Wegen der seit Ende 2018 sehr angespannten Marktlage im Sachspendenbereich und sehr hoher Müllkosten - der weltweite Markt ist gesättigt - sind für unsere Projekte Kaufhaus-Hemelingen, ProShop, ProTach und Allmende folgende Regelungen sehr wichtig:

- Gebrauchtkleidung: bitte nur verkaufsfähige Ware abgeben, die nicht
gewaschen werden müssen

- Koffer/Taschen: werden nicht angenommen, diese gehören in den Restmüll

- Helme und Kindersitze (für Fahrrad, Motorrad, Auto …) dürfen aus Sicherheitsgründen von uns nicht weiter gegeben werden
und gehören ebenso in den Restmüll

- Sitzpolster (Kissen für Stühle, Liegen,…) bestehen zu 99,5 % aus Kunststoff, sind nicht verkaufsfähig und gehören in den Restmüll

- Große „Plüschtiere“ (ab 30x30 cm) gehören ebenfalls in den Restmüll

Schuhe, Bekleidung,… mit Akkus (Blinkschuhe, Blinkwesten,…) zählen nicht zu Gebrauchtkleidung! Dies ist Elektroschrott und muss zum Recyclinghof gebracht werden.

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Welche Wege nimmt ein Kleidungsstück, wenn es bei Ihnen Zu Hause aussortiert wird?
Worauf sollten Sie bei Kleidersammlungen achten?
Was bedeutet Textilrecycling?

Uns ist ein verantwortungsvoller Umgang mit gebrauchter Kleidung sehr wichtig. Wir möchten Ihnen deshalb interessante und nützliche Informationen zu Altkleidersammlungen und Secondhand-Kleidung geben.

Die ProJob und der Verein für Innere Mission in Bremen sind seit April 2009 Lizenznehmer im Dachverband FairWertung. FairWertung ist ein bundesweiter Zusammenschluss gemeinnütziger und kirchennaher Organisationen. Gemeinsames Ziel ist das transparente und umweltverträgliche Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung.

  • Eindeutige Verantwortlichkeit: Die Orga­nisationen sammeln selbst und unter eige­nem Na­men. Die Vergabe einer Namens- oder Markenli­zenz an gewerbliche Recyclingfirmen ist ausgeschlossen.
  • Klare Sammelgrundsätze: Sammelaufrufe enthalten eindeutige An­gaben über den Zweck der Sammlung und die Verwertung der Kleidung.
  • Ordnungsgemäße Vermarktung: Beim Verkauf der Sammelware werden sämtli­che abfall-, zoll- und steuerrechtlichen Bestimmungen eingehalten – dazu ha­ben sich alle FairWer­tung-Partner verpflichtet.
  • Transparenz und Kontrolle: Sammelergebnisse und Vermarktung der Kleidung an Sortier­betriebe werden gegenüber FairWertung offen gelegt; externe Kon­trollen sind mög­lich.

„Angesichts vieler dubioser Sammlungen wollen wir zeigen, dass wir verantwortungsvoll mit der abgegebenen Kleidung umgehen“, betont Jürgen Mades (Anleiter im Secondhandladen ProShop und in der Allmende). Weitere Informationen zu den Standards von FairWertung sind im Internet unter http://www.fairwertung.de erhältlich oder auf unserer Seite Aktuelles / Fairwertung.

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